Am Samstag, den 29. August 2026, wurde es im Magdeburger Herrenkrug sportlich, schlammig und vor allem fröhlich: 15 Frauen trafen sich, um gemeinsam am Muddy Angel Run teilzunehmen und die rund fünf Kilometer lange Strecke mit ihren zahlreichen Hindernissen zu bewältigen.

Die Idee zur Teilnahme hatte ursprünglich Ina Wacht-Burkhardt, die sich schon lange gewünscht hatte, einmal beim Muddy Angel Run in Magdeburg dabei zu sein. Die weitere Organisation übernahm Iveta Röcke, die in der Nähe wohnt und dadurch die Vorbereitungen und Anmeldungen gut koordinieren konnte.

Schon vor dem Start war die Stimmung bestens. Die Teilnehmerinnen trafen sich im Herrenkrug, bereiteten sich gemeinsam vor und machten sich und ihre Haare „Muddy-tauglich“. Besonders schön war, dass auch eine 14-jährige Teilnehmerin mit großer Begeisterung dabei war.
Für eine barrierefreie Kommunikation wurde eine Gebärdensprachdolmetscherin organisiert. Auch einige Männer unseres Vereins kamen vorbei, um die Frauen anzufeuern, zuzuschauen und viele Erinnerungsfotos zu machen.
Vor Beginn begrüßte Ina Wacht-Burkhardt alle Teilnehmerinnen herzlich. Besonders bedankte sie sich bei Iveta Röcke für die Organisation und Anmeldung der Gruppe und überreichte ihr als Dankeschön ein kleines Geschenk. Ein weiterer Dank ging an Gudrun, die sich um die pinkfarbenen T-Shirts und den Druck auf Vorder- und Rückseite gekümmert hatte. Auch sie erhielt ein kleines Präsent.
Anschließend ging es zum Check-in. Nach den notwendigen Formalitäten und der Einverständniserklärung für Foto- und Filmaufnahmen durfte die Gruppe in den Veranstaltungsbereich. Natürlich durfte dort ein gemeinsames Gruppenfoto nicht fehlen.

Eine schöne Überraschung am Start
Kurz vor dem Start gab es noch eine besondere Überraschung: Eine weitere gehörlose Teilnehmerin aus Wolfenbüttel war ebenfalls beim Muddy Angel Run dabei und schloss sich spontan unserer Gruppe an.
Die Gebärdensprachdolmetscherin übersetzte die Begrüßung und Hinweise der Moderatorin in Gebärdensprache. Dann kam endlich das Startsignal – und gemeinsam ging es los!

Auf der rund fünf Kilometer langen Strecke warteten Schlamm, Wasser und zahlreiche Hindernisse. Dabei standen nicht Schnelligkeit oder Bestzeiten im Vordergrund, sondern gegenseitige Unterstützung, Teamgeist und jede Menge Spaß.
Unterwegs wartete Alexander Goan am Pferderennplatz auf die Gruppe. Als die Teilnehmerinnen vorbeikamen, wurde fröhlich gewunken und natürlich entstanden weitere Gruppen- und Erinnerungsfotos. Danach ging es weiter zu den nächsten Hindernissen – klettern, durchhalten und sich gegenseitig helfen!
Schlammig ins Ziel – aber glücklich!
Am Ende kamen die Teilnehmerinnen mit ordentlich Schlamm an Kleidung, Armen und Beinen ins Ziel. Die Freude war ihnen trotzdem – oder gerade deshalb – deutlich anzusehen. Es wurde viel gelacht und die Stimmung war großartig.



Nach einer wohlverdienten Dusche saßen einige noch gemeinsam zusammen, unterhielten sich über das Erlebte und sammelten sogar schon erste Ideen für weitere gemeinsame Veranstaltungen im nächsten Jahr.

Am Abend hieß es schließlich Abschied nehmen. Alle machten sich müde, aber glücklich auf den Heimweg – mit vielen schönen Bildern, lustigen Geschichten und einer besonderen gemeinsamen Erinnerung im Gepäck.
Ein herzliches Dankeschön an Iveta Röcke für die Organisation, an Gudrun für die Gestaltung der T-Shirts, an Susanne Müller für die Organisation der Gebärdensprachdolmetscherin sowie an alle Teilnehmerinnen, Helfer und Unterstützer!
Der Muddy Angel Run hat wieder einmal gezeigt: Gemeinsam macht Sport nicht nur stärker – gemeinsam macht er auch viel mehr Spaß! 💗

