Manchmal kommt alles anders als geplant – und trotzdem wird daraus ein wunderschöner gemeinsamer Tag. Genau das erlebten wir bei unserer Radtour am 15. August 2026.
Kurzfristige Planänderung wegen Waldbrandgefahr
Bereits am Freitagnachmittag erreichte unseren Vorsitzenden Alexander Goan die Information, dass der ursprünglich geplante Grillplatz im Rotehornpark aufgrund der hohen Waldbrandgefahr möglicherweise nicht genutzt werden durfte.
Um sicherzugehen, erkundigte er sich direkt bei der Stadt Magdeburg. Leider bestätigte sich die Vermutung: Aufgrund der Waldbrandgefahrenstufe 4 war das Grillen dort nicht erlaubt.
Damit musste nur einen Tag vor unserer Radtour kurzfristig eine neue Lösung gefunden werden.
Unsere stellvertretende Vorsitzende Iveta Röcke informierte die Teilnehmer über die WhatsApp-Gruppe und gemeinsam wurde nach einer Alternative gesucht. Schon kurze Zeit später meldete sich unser Mitglied Sabine mit einer wunderbaren Idee: Wir könnten den Tag bei ihr im Garten mit einem gemeinsamen Grillabend ausklingen lassen.
Damit stand fest: Die Radtour findet statt! Lediglich die geplante Strecke musste geändert werden. Noch am Freitag wurde die Route kurzfristig neu geplant – und am Abend war alles vorbereitet.


Start am Magdeburger Hauptbahnhof
Am Samstagmorgen trafen sich die ersten sieben Teilnehmer um 09:00 Uhr im Zug ab Wolmirstedt. Nach der gemeinsamen Fahrt erreichten wir Magdeburg und starteten gegen 09:30 Uhr am Hauptbahnhof mit unseren Fahrrädern.
Von dort führte unsere Tour zunächst durch Magdeburg in Richtung Elbauenpark und weiter zur Galopprennbahn im Herrenkrug.
Über schöne Radwege durch den Herrenkrug ging es hinaus aus der Stadt, vorbei am Kleine-Ehle-Wasserfall bis zum Muschelfeld der Tugenden bei Alt Lostau.
Dort warteten bereits zwei weitere Teilnehmer auf uns. Nun war unsere Radgruppe komplett und gemeinsam setzten wir die Tour fort.
Über Hohenwarthe zum Wasserstraßenkreuz
Unsere Strecke führte weiter nach Hohenwarthe und zu einem der beeindruckendsten Bauwerke der Region: der Magdeburger Kanalbrücke am Wasserstraßenkreuz.
Natürlich durfte hier eine kleine Pause nicht fehlen. Gemeinsam entstanden einige schöne Erinnerungsfotos, bevor wir unsere Fahrräder wieder in Bewegung setzten.
Anschließend ging es weiter in Richtung Schleuse Niegripp.
Dort legten wir am Rastplatz beim Kahn „Olaf“ unsere Mittagspause ein. Nach den bereits zurückgelegten Kilometern tat eine gemütliche Pause allen gut. Bei schönem Sommerwetter konnten wir uns stärken, miteinander erzählen und die gemeinsame Zeit genießen.



Eine Fahrradpanne kommt selten allein …
Nach unserer Pause führte die Strecke durch das ländlich geprägte Niegripp weiter in Richtung Elbe.
Doch plötzlich wurde unsere Tour etwas abenteuerlicher: Gleich zwei Fahrräder hatten eine Panne.
Zunächst versuchten wir gemeinsam, die Reifen wieder mit ausreichend Luft zu versorgen. Leider ohne dauerhaften Erfolg. Aber Aufgeben kam für unsere Gruppe natürlich nicht infrage.
Kurzerhand wurde improvisiert: Eine Teilnehmerin durfte auf das Fahrrad unseres Vorsitzenden wechseln, während er für sie weiterfuhr. Gleichzeitig musste eines der defekten Fahrräder von einem anderen Teilnehmer neben seinem eigenen Fahrrad mitgeführt werden.
So bewältigten wir gemeinsam noch rund vier Kilometer bis zur Fähre Rogätz.
Auch wenn dieser Abschnitt ganz anders verlief als geplant, zeigte sich gerade hier wieder unser Zusammenhalt: Wir lassen niemanden zurück.


Mit der Fähre über die Elbe
An der Fähre angekommen, konnten wir erst einmal durchschnaufen. Gemeinsam setzten wir anschließend mit der Fähre über die Elbe nach Rogätz über.
Nach der Überfahrt gönnten wir uns noch eine kleine Pause an der Elbe. Bei dem sommerlichen Wetter kam die kurze Abkühlung gerade richtig.
Eigentlich wollten wir anschließend mit den Fahrrädern bis zu Sabines Garten weiterfahren. Wegen der beiden Fahrradpannen entschieden wir jedoch gemeinsam, die restliche Strecke nicht mehr mit dem Rad zurückzulegen.
Also hieß es: Fahrräder zum Bahnhof und weiter mit dem Zug.
Herzlicher Empfang bei Sabine
Während wir noch unterwegs waren, waren unser ehemaliger Vorsitzender und heutiges Ehrenmitglied Jürgen Schade sowie seine Frau Jutta bereits bei Sabine angekommen und halfen bei den Vorbereitungen für den Grillabend.
Nachdem schließlich auch unsere etwas verspätete Zugverbindung angekommen war, machten wir uns auf den letzten Weg zu Sabines Garten.
Dort wurden wir herzlich empfangen – und nach unserer abwechslungsreichen Radtour hatten wir uns den gemütlichen Abend wirklich verdient.
Bei leckerem Essen, kühlen Getränken und vielen Gesprächen ließen wir den Tag gemeinsam ausklingen. Natürlich wurde auch über die kleinen Abenteuer unterwegs gelacht. Ausgerechnet die ungeplanten Ereignisse werden uns wahrscheinlich besonders lange in Erinnerung bleiben.

Ein besonderer Dank
Ein herzliches Dankeschön an Sabine, die so kurzfristig ihren Garten für unsere Gruppe zur Verfügung gestellt und damit unseren geplanten Grillabend gerettet hat.
Ebenso bedanken wir uns bei Jürgen und Jutta für ihre Unterstützung bei den Vorbereitungen sowie bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für den großartigen Zusammenhalt während der gesamten Tour.
Was am Freitag noch nach einer schwierigen Planänderung aussah, wurde am Ende zu einem wunderschönen gemeinsamen Erlebnis.
Sonne, Fahrräder, Natur, eine Fährfahrt, zwei unerwartete Pannen und zum Abschluss ein gemütlicher Grillabend – genau solche Erlebnisse machen unser Vereinsleben besonders.
📅 Datum: 15. August 2026
👥 Teilnehmer: 9 Teilnehmer bei der Radtour + 2 beim gemeinsamen Abschluss
🌤️ Wetter: Sonnig und heiß
🚲 Route:
Magdeburg – Elbauenpark – Herrenkrug – Alt Lostau – Hohenwarthe – Wasserstraßenkreuz – Niegripp – Fähre Rogätz
⭐ Highlights:
• Magdeburger Wasserstraßenkreuz
• Schleuse Niegripp
• Fährfahrt über die Elbe
• Abenteuerliche Fahrradpannen
• Gemeinsamer Grillabend
Wir freuen uns schon auf unsere nächste gemeinsame Radtour – hoffentlich dann mit etwas weniger Luftverlust! 😉🚲

